Quelle: NDR.de

"Es geht ja nicht darum, Geld zu verdienen"

ah. Für die Einbußen der Freibad-Betreiber müsse eine Versicherung her, sagt der erste Vorsitzende der Freien Wähler in Ganderkesee, Arnold Hansen. Schließlich sicherten sich inzwischen auch viele große Unternehmen der Agrarindustrie, aber auch Tourismusunternehmen und Eventveranstalter gegen schlechtes Wetter ab. Warum dann nicht auch Kommunen, die Freibäder betreiben?

"Als Betreiber von Frei- und Hallenbädern unterliegt die Gemeinde Ganderkesee sehr stark dem Risiko, dass die Anzahl der Besucher und somit der Umsatz vom jeweiligen Wetter abhängt. Bei gutem Wetter kommen viele Besucher und bei schlechtem Wetter lediglich wenige regelmäßige Besucher (z.B. Früh- und Dauerschwimmer), die zudem überwiegend vergünstigte Eintrittspreise zahlen", so Bäderexperte und Pressesprecher Christian Marbach.


Je besser das Wetter ist, desto mehr zahlende Besucher kommen und umso mehr steigt der Umsatz. Die Kosten hängen nicht so stark vom Wetter ab, wie der Umsatz. In Teilbereichen sinken sie sogar bei besserem Wetter.
Der Gewinn als Differenz aus Umsatz und Kosten steigt also mit der Zahl der Besucher und hängt somit direkt vom guten Wetter ab.

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