Die FW-GANDERKESEE ist eine parteiübergreifende Wählergemeinschaft und wirkt somit als ausgleichende Kraft zwischen den erstarrten parteipolitischen Blöcken, um eine zukunftsorientierte Entwicklung der Gemeinde Ganderkesee bürgernäher zu gestalten. Von der FW-GANDERKESEE werden bewußt keine bundespolitischen Aufgaben und Interessen vertreten, denn wir sind davon überzeugt, dass ein gesunder Staat sich von unten nach oben aufbaut. Deshalb bieten die Gemeinden für die Wählergemeinschaften den besten Rahmen zur Verwirklichung einer echten bürgernahen Demokratie.

In unserer Wählergemeinschaft sind uns besonders herzlich Bürgerinnen und Bürger willkommen, die sich von den derzeit amtierenden Personen oder Parteien im Rat der Gemeinde Ganderkesee , nicht oder nicht mehr vertreten fühlen.

Wir möchten allen interessierten BürgerInnen ein Forum bieten, auch denen, die bei den letzten Wahlen keinen Sinn mehr darin gesehen haben, zur Wahl zu gehen.

Für alle demokratisch denkenden Initiativen in der Gemeinde Ganderkesee wollen wir eine Möglichkeit schaffen, sich einzubringen und ihre Themen und Probleme auf einer breiten Plattform im Sinne der Allgemeinheit zu vertreten.

Wir wollen eine bessere Transparenz bei den Entscheidungsprozessen in Politik und Verwaltung, für die Bürgerinnen und Bürger herstellen. Zugleich wird auch eine wirksamere Mitsprachemöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger gefordert.

Wir wollen eine Förderung der Integration von Kindern und Jugendlichen auch ausserhalb von Schule und Vereinen.

Grundgedanken unseren Handelns

  • Kommunalpolitik ist für uns Fürsorge und Vorsorge für die Menschen in unserer Gemeinde. Kommunalpolitik darf nicht Selbstzweck sein, oder die lineare Fortsetzung der Bundes- und Landespolitik mit gleichen Mitteln und fehlender Flexibilität. Sie ist selbständig und dient dazu, das Zusammenleben der Menschen in der kleinsten Zelle unseres Staates, der Gemeinde, zukunftsorientiert und ihren sozialen Bedürfnissen entsprechend zu gestalten.

  • Die FW-GANDERKESEE tritt ein für eine durchschaubare Kommunalpolitik, die den Bürger ständig mitvollziehen läßt, was aufgrund der finanziellen Ausstattung der Gemeinde an Wünschbarem zu verwirklichen ist oder nicht. Wir wenden uns gegen wahltaktische Versprechungen, Prestige-Objekte und eine Ausgabenpolitik, die die Verschuldung der Gemeinde in unverantwortliche Höhen treibt. Die FW-GANDERKESEE sieht sich als verantwortungsbewußter offener und sparsamer Sachverwalter der Bürger und ihrer Steuergelder.

  • Die FW-GANDERKESEE wünscht ein stärkeres Engagement der Jugend in der Kommunalpolitik. Die Jugend muß im kommunalen Bereich Freiheitsräume und die Selbstgestaltungsmöglichkeiten erhalten. Dabei sind Verhältnismäßigkeit und Gesamtverantwortung zu berücksichtigen. Der ständige Dialog mit der Jugend und das Einbinden ihrer berechtigten Anliegen gehören unverzichtbar zu einer dynamischen Kommunalpolitik.

  • Die FW-GANDERKESEE tritt für einen Umweltschutz ein, der den Lebensraum und die Gesundheit der Bürger sichert. Die Bevölkerung muß bei Umweltschutzmaßnahmen mitwirken und mitentscheiden, ob sie die Belastungen, die das Leben in einer hochentwickelten Industriegesellschaft zwangsläufig mit sich bringt, auf sich nehmen will oder nicht. Unumgängliche Belastungen zu akzeptieren oder abzulehnen, ist in erster Linie das Anliegen der Betroffenen. Das Verursacherprinzip muß sinnvolle Anwendung finden.

  • Die FW-GANDERKESEE wendet sich gegen die von den Parteien geschaffene Polarisierung der politischen Auseinandersetzung und die Ideologisierung der Kommunalpolitik. Sie fordern ihrerseits eine Kommunalpolitik, die sich orientiert an den sachlichen, zukunftssichernden Erfordernissen und nicht an den Wunschvorstellungen ideologischer oder parteipolitischer Interessen.

  • Die FW-GANDERKESEE widerspricht der Behauptung der Parteien, daß Kommunalpolitik ohne parteipolitische Bindung an Land und Bund nicht mehr betrieben werden könne, weil dies eindeutig der grundgesetzlich gesicherten Selbstverwaltung der Gemeinden widerspricht. Den Parteien ist nicht ein Alleinvertretungsrecht, sondern ein Mitwirken an der Willensbildung des Volkes zugeordnet.

  • Die FW-GANDERKESEE wünscht sich eine verstärkte Mitarbeit der Frauen in der Kommunalpolitik. Sie bietet ihnen genauso eine Plattform der Mitwirkung an wie den Bürgern, denen es ernsthaft um eine langfristige Zukunftssicherung in allen kommunalpolitischen Bereichen geht. Die FREIEN WÄHLER gehen davon aus, daß auch in der Kommunalpolitik eine Kurskorrektur notwendig ist. Allerdings setzt sie bei ihren Freunden und Mitarbeitern voraus, daß sie sich stets an der sachlichen Wirklichkeit, den Bedürfnissen der Bevölkerung, dem rechtsstaatlichen Grundprinzip und der kommunalpolitischen Gesamtverantwortung orientieren. Für utopische Wunschdenker, Klassenkämpfer oder einseitige Systemveränderer wir keine Möglichkeit der Mitarbeit.